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Q3-Exkursion nach Hamburg: Globalisierung und Stadtmodelle hautnah

Am 17.12. tauschten die Geographiekurse der Q3 das Klassenzimmer gegen die Hansestadt Hamburg. Trotz eines straffen Zeitplans – Start um 06:46 Uhr und Rückkehr um 22:30 Uhr am Frankfurter Hauptbahnhof – bot der Tag tiefgreifende Einblicke in die Praxis der Stadtgeographie.

Die Stationen des Tages:

  • Globalisierung im Hafen: Am Containerterminal wurde die Theorie der weltweiten Warenströme greifbar. Wir diskutierten vor Ort über Logistikketten und die Bedeutung des Hamburger Hafens als Motor der Weltwirtschaft.
  • Zukunftsprojekt HafenCity: Beim Rundgang durch Europas größtes Stadtentwicklungsprojekt analysierten wir moderne Architektur und die Herausforderungen, alten Hafenraum in ein funktionales Wohn- und Arbeitsquartier zu transformieren.
  • Gentrifizierung auf St. Pauli: Den Kontrast bildete das Quartier rund um die Reeperbahn. Hier standen soziale Verdrängungsprozesse und der Strukturwandel im Fokus. Der Vergleich zwischen der exklusiven HafenCity und den sozialen Spannungen auf dem Kiez verdeutlichte die Dynamik moderner Stadtplanung.

Nach fast 16 Stunden voller Input kehrte die Gruppe erschöpft, aber mit vielen neuen Perspektiven nach Offenbach zurück. Ein langer Tag, der gezeigt hat, wie spannend Geographie „im Feld“ sein kann.

[Was – 12/25]