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Technik, Teamgeist und Tatü-Tata: Unser Erfolg bei der WRO in Bad Homburg

Während der Rest unserer Robotik-AG noch in den Startlöchern steht, durften wir beide bereits als „Vorhut“ an den Start. Da wir am eigentlichen Wettbewerbstermin unserer Schule verhindert sind, ermöglichte uns unsere Coachin, Frau Stach, die Teilnahme am regionalen Vorentscheid der WRO in Bad Homburg. Es war ein Tag voller Adrenalin, technischer Herausforderungen und einer ganz besonderen Überraschung.

In vier intensiven Runden hieß es für uns: Bauen, Programmieren, Testen – und alles wieder von vorn. Das Besondere an diesem Wettbewerb ist das konsequente Prinzip des selbstständigen Lernens. Wir standen allein vor der Herausforderung, unseren Roboter an die tagesaktuellen Aufgaben anzupassen.
Niemand gab uns die Lösung vor; jede Zeile Code und jede stabilisierende Strebe an unserem Roboter war das Ergebnis unserer eigenen Überlegungen und Fehlersuchen. Diese Form des Arbeitens war fordernd, aber unglaublich motivierend. Wir haben gelernt, dass man auch unter Zeitdruck kühlen Kopf bewahren muss, wenn die Technik mal nicht so will wie der Kopf.


Kurz vor der Mittagspause wurde es plötzlich unfreiwillig dramatisch: Ein Feueralarm riss uns aus der Konzentration, die gesamte Halle musste geräumt werden. Draußen hieß es erst einmal Warten, bis die Feuerwehr mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften anrückte. Glücklicherweise stellte sich das Ganze als Fehlalarm heraus.

Am Ende des Tages konnten wir uns über einen hervorragenden 5. Platz im vorderen Drittel freuen. Ein Ergebnis, auf das wir stolz sind und das uns zeigt, dass wir mit den Teams aus der Region mithalten können.
Dieser Erfolg wäre jedoch ohne Rückhalt nicht möglich gewesen. Ein riesiges Dankeschön geht an unsere Lehrerin, Frau Stach, die uns den gesamten Tag von 9 bis 18 Uhr zur Seite stand. Danke für die großartige Vorbereitung, das Mitfiebern in jeder Runde, den technischen Support und die Motivation, wenn es mal knifflig wurde. Auch in der AG gelingt es Frau Stach, eine außergewöhnliche Atmosphäre zu schaffen, in der wir uns wohl fühlen. Viele von uns sind seit mehreren Jahren dabei. Ohne sie und ihr Vertrauen hätte keiner von uns so lange durchgehalten.
Ebenfalls bedanken wir uns bei der Schulleitung, die unsere Robo-AG unterstützt und uns diese wertvollen Erfahrungen ermöglicht.

Wir kommen mit viel Inspiration und wertvollen Erfahrungen im Gepäck zurück und freuen uns schon darauf, unser Wissen in der AG weiterzugeben.

Wer neugierig ist, kann am 30.5. bei der nächsten WRO in der Albert-Schweitzer-Schule vorbeischauen und mitfiebern.

Jana R. und Junia P. – 04/26