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Gedenken der Opfer des Terroranschlags in Hanau am 17. Februar 2020

Die Schulgemeinde versammelte sich in der zweiten Pause im Schulhof an dem neuen vom Förderverein der Albert-Schweitzer-Schule gespendeten Mandelbaum, um sowohl der Opfer des Anschlags zu gedenken als auch mit der Pflanzung des Baumes ein deutliches Zeichen des Widerstehens gegen jede Form der Ausgrenzung und des Hasses zu setzen.

Die Ansprache anlässlich des Gedenkens wurde von Eshal Goudal, Schülerin des UNESCO Wahlunterrichts der Klassenstufe 9 geschrieben:

Hallo liebe Schülerinnen, Schüler und liebe Lehrkräfte der Albert-Schweitzer-Schule

Heute ist der 19.  Februar, ein Tag des Erinnerns. An diesem Tag wurden neun Menschen in Hanau aus rassistischen Gründen sowie die Mutter des Täters ermordet. Wir wollen heute der Opfer gedenken:

Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtovic, Vili Viorel Paun, Fatih Saracoglu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov, Gabriele Rathjen.

Dieser Tag erinnert uns daran, wie schlimm Hass und Ausgrenzung sind. Deshalb pflanzen wir diesen Mandelbaum. Er steht für das Gedenken an die Opfer von Hanau, aber auch für die Hoffnung, eine Hoffnung auf eine Gesellschaft ohne Rassismus, in der alle Menschen gleichbehandelt werden. In einem Lied von Schalom Ben-Chorin heißt es: “Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt.”

Ein Baum wächst nur, wenn man sich um ihn kümmert, wie ein gutes Miteinander. So lasst uns Verantwortung für diesen übernehmen und die Opfer von Hanau und deren Mahnung zu menschenfreundlichem Handeln nicht vergessen.

Danke für das Zuhören.  

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